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Warum eignen sich Diamanten als Wertanlage?

Niedrige Zinsen, Inflation und das Wissen, dass die nächste Krise vielleicht bereits in den Startlöchern steht: Noch nie gab es so viele gute Gründe dafür, in Diamanten als Wertanlage zu investieren wie heute.

Klein aber fein

Entstanden hunderte Kilometer unter der Erde, hitzebeständig bis zu 3550 Grad, mehrere hundert Millionen Jahre alt und das härteste bekannte Material im Universum. Diamanten sind selten, quasi unverwüstlich und ihr Wert seit Jahrtausenden unangefochten. Ihre kleine Größe und ihr leichtes Gewicht machen sie gegenüber den klassischen Edelmetallen wie Gold oder Platin als Anlageobjekt zusätzlich attraktiv. Während ein Diamant im Wert von 30.000 Euro weniger als ein halbes Gramm wiegt und dabei kaum auffindbar zu transportieren ist, wiegt Gold im gleichen Wert ca. 1 kg bei einem weitaus größeren Volumen.

✔ Diamanten sind leicht zu transportieren und kostengünstig sowie platzsparend lagerbar.

Nominale Preisentwicklung geschliffene Diamanten vs. andere Preisindizes (01/2009 - 08/2014)

Nominale Preisentwicklung geschliffene Diamanten vs. andere Preisindizes (01/2009 - 08/2014)

Während Aktien oder Gold als Spekulationsgut starken Preisschwankungen unterliegen, entwickelt sich der Preis von Diamanten weitaus weniger sprunghaft: Der Goldpreis fiel nach einem regelrechten Boom 2011 wieder um dreißig Prozent, davon teils um 10 Prozent in nur wenigen Tagen. Diamantenpreise entwickeln sich dagegen etwas langsamer, dafür aber stabiler und krisenunempfindlich: Seit 2007 sind – je nach Steingröße und -typ – die Preise für das funkelnde Asset zwischen 20 und 30 Prozent gestiegen. Kein anderes  Anlageprodukt brachte dem Anleger in den letzten Jahren mehr Rendite bei gleicher, niedriger Volatilität. Zudem gehen Experten davon aus, dass Diamanten ihr volles Preispotenzial noch lange nicht entfaltet haben

✔ Diamanten eignen sich weniger als Spekulationsgut, dafür aber umso mehr als risikoarmes, krisensicheres Langzeit-Investment mit Renditen von drei bis fünf Prozent pro Jahr.

Stark in einem divers aufgestellten Portfolio

Kreuzrelation Diamanten

Interessant ist auch, dass sich Diamantenpreise relativ unabhängig von Trends im Gold- oder Aktienmarkt entwickeln. Der mit dem Nobelpreis prämierten Portfoliotheorie von Markowitz zufolge, liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Portfolio in der Diversifikation. Beinhaltet ein Portfolio nicht oder wenig korrelierende Assets wie Aktien, Gold und Diamanten, tritt genau dieser Diversifikationseffekt ein und führt zu Sicherheit und höheren Gewinnen.

✔ Diamanten eignen sich besonders gut als ergänzende Kapitalanlage in einem divers aufgestellten Portfolio.

Angebot und Nachfrage für Rohdiamanten (2013-2024)

Angebot und Nachfrage für Rohdiamanten (2013-2024)

Die Prognosen für die zukünftige Preisentwicklung von Diamanten sind sehr positiv. Die Erklärung ist logisch: Das Angebot an Steinen sinkt, die Nachfrage steigt. Verantwortlich dafür ist zum einen, dass die bekannten Reserven des wertvollen Edelsteines knapp werden. Der Unternehmensberatung Bain & Company zufolge steigt die weltweite Diamantenproduktion nur noch bis zum Jahr 2018. Ab 2019 werden die meisten der bekannten Minen erschöpft sein und die Produktion jährlich um etwa 1,8% sinken.

Die Nachfrage dagegen soll weiterhin steigen – allein im Jahr 2014, so der weltweit größte Diamantförderer DeBeers, um 4,5 Prozent. Bis 2020 sollen sich die Zahlen sogar verdoppeln. Der steigende Bedarf wird vor allem von den indischen und chinesischen Schmuckmärkten getrieben. Die beiden aufstrebenden Wirtschaftsnationen Indien und China beherbergen zusammen über 35% der Weltbevölkerung. Mit fortschreitender Industrialisierung steigt der allgemeine Wohlstand und somit auch die Nachfrage nach westlichen Luxusgütern. Verlobungsringe mit einem Diamanten stehen vor allem bei den jungen Chinesinnen ganz oben auf der Wunschliste.

Nachfrage Rohdiamanten in Mio. Dollar: Verschiedene Regionen im Vergleich

✔ Sinkendes Angebot durch erschöpfte Diamantvorräte und von China und Indien getriebene steigende Nachfrage lassen einen konstanten Preisanstieg von Schmuckdiamanten erwarten

Synthetische Steine

„Was wird aus dem Wert meines Anlage-Diamanten, wenn Diamanten künstlich hergestellt werden können?“ Eine berechtigte Frage, nach Ergebnissen des Fachreports von Bain & Company jedoch kein Grund zur Sorge. Bereits seit den 1950er Jahren sind mehrere Methoden bekannt, um sogenannte synthetische oder künstliche Diamanten herzustellen. Die teuren Verfahren werden bisher meist für den industriellen Bedarf genutzt, dennoch besteht inzwischen die Möglichkeit auch Steine in Schmuckqualität künstlich herzustellen. Künstliche Steine nehmen dabei jedoch alles in allem nur ca. 1% der für die Schmuckproduktion genutzten Diamanten ein und stellen so, das bestätigt auch Bain, keine Bedrohung dar:

Der besondere symbolische Wert von Diamanten ist fest an ihre Natürlichkeit und Echtheit geknüpft. Daher lehnen sowohl  Retailer als auch das Gros der Konsumenten synthetische Steine als falsche Version des wahren Diamanten ab. Ähnlich wie im Kunsthandel macht der falsche Picasso, i.e. die Kopie, dem echten Picasso in Wirkung und Preis keine Konkurrenz. Es ist demnach keine Beeinträchtigung der Preisentwicklung von echten Diamanten durch ihre künstlichen Duplikate zu erwarten.  

Übrigens: Saphire werden bereits seit längerer Zeit für den Schmuckmarkt künstlich hergestellt. Für den natürlichen Saphirmarkt hatte das allerdings keinerlei negative Implikationen – im Gegenteil. Der Preis der blauen Edelsteine steigt seit Jahren stetig.

Preis eines 1-Karat-Saphirs, in tausend USD

Preis eines 1-Karat-Saphirs, in tausend USD

Saphirproduktion in Mio Karat, 2005

Saphirproduktion in Mio Karat, 2005

Aufgrund ihrer hohen Produktionskosten und anderer Qualität kann davon ausgegangen werden, dass synthetische Diamanten den natürlichen Diamantschmuckmarkt nicht negativ beeinflussen werden.


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