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Der Brillantschliff – Der Klassiker unter den Diamanten

Aufsicht orthografische Ansicht eines Brillanten

Der Brillant ist die populärste Diamantform, da sie Brillanz und Feuer des Diamanten am Besten zur Geltung bringt. Diamantschleifer entwickelten diesen Schliff, um diese positiven Attribute zu maximieren. Ein Brillant, also ein rund geschliffener Diamant, zeichnet sich dadurch aus, dass er im oberen Teil, der sogenannten Krone, mindesten 32 Facetten (plus Tafel) aufweist. Im unteren Teil, dem sogenannten Pavillon besitzt ein Brillant mindestens 24 Facetten (plus ggf. Kalette). Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, wird von einem „Brillanten“ gesprochen. Die Bezeichnung Brillant leitet sich aus dem französischen Begriff „brillant“ ab, d.h. „glänzend“ bzw. „strahlend“.

Länge-Breite Verhältnis beim Brillantschliff

Die Brillanz und das Feuer des Brillanten

Das in einen Brillanten eintretende Licht wird durch die glattpolierten Flächen und Facetten reflektiert, mehrfach gebrochen und in vielfältige Farben, die sogenannten Spektralfarben, aufgespalten. Tiefe und Tafel des Steins sowie die Winkelverhältnisse zwischen Pavillon und Krone  bestimmen über Brillanz, Feuer, Szintillation (Luminiszenz) und Streuung des Diamanten – also die Eigenschaften, die man optisch wahrnehmen kann. Ein Brillant, der über die geometrisch ermittelten Attribute eines exzellenten Schliffgrades und einer exzellenten Symmetrie verfügt und darüber hinaus auch eine exzellente Politur aufweist, erzielt regelmäßig auch Höchstwerte bei diesen optischen Eigenschaften. Diamanten, die diese Kriterien erfüllen, nennt man auch Triple-X Steine ( EX EX EX).

Brilliant ist nicht Brillant

Der Begriff Brillant wird oftmals als Synonym für den Begriff Diamant verwendet. Dies ist nicht zutreffend, denn der Brillant ist nur eine, wenn auch mittlerweile die bekannteste (Schliff-)Form unter den Diamanten. Auch die Schreibweise ist im Deutschen häufig gleich der englischen Rechtschreibung. So wird statt Brillant häufig „Brilliant“ mit einem zusätzlichen „i“ am Ende geschrieben.

Entwicklung des Brillantschliffs

Im Jahre 1910 wurde der Brillantschliff, welcher den Altschliff damals als gängigste Schliffart ablöste, entwickelt. Der Schliff verstärkte das Feuer des Diamanten und war daher fortan beliebter. Der Brillant gehört in die Kategorie der Facettenschliffe, welcher im 15. Jh. bekannt wurde. Dabei wurden zunächst nur die natürlichen Oktaederflächen poliert. Doch im Laufe der Entwicklung des Brillantschliffes entdeckten Schleifer, dass zusätzliche Facetten die Strahlkraft des Diamanten verstärken. So wurde schlussendlich der Brillant mit seinen mindestens 56 Facetten entwickelt.

Graf Maltzan empfiehlt

"Die maximale Brillanz eines runden Diamanten erhalten Sie bei Auswahl einer der zwei höchsten Schliffgrade (Ideal oder Sehr Gut) in Kombination mit einer der zwei höchsten Symmetrie- und Polierstufen (Exzellent und Sehr Gut). Wenn Sie einen Diamanten als Wertanlage kaufen möchten, sind Brillanten die dafür am besten geeigneten Diamanten. Die Nachfrage nach Brillanten ist aufgrund der hohen Beliebtheit dieser Schliffform am größten. Zusätzlich ist die Qualität des Schliffes aufgrund der klar definierten Kriterien am besten überprüfbar. Für Anlagesteine ist es empfehlenswert Triple-X-Steine auszuwählen. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Link: „Welche Diamanten eignen sich als Wertanlage?“


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