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Diamanten skizziert und fotografiert in verschiedenen Karatgrößen

Eigenschaften eines Diamanten

  • Das härteste bekannte natürliche Material im Universum (Härte 10 in der Härteskala nach Mohs welche von 1 bis 10 reicht).
  • Die Härte des Diamanten ist durch seinen Aufbau, ein festes Gitter von Kohlenstoffatomen, bedingt.
  • Hoher Elastizitätsgrad: Dadurch ist der Diamant nicht brüchig und sehr stoßfest.
  • Sehr hohe Reflexionsfähigkeit/ Totalreflexion (Brechzahl von 2,4) – abhängig von Lichteinfall & Schliff
  • Hohe Lichtbrechung: Das Licht, welches in den Diamanten eindringt bleibt vielfach im Stein reflektiert. Genannt das Gleißen, die Brillanz.
  • Hohe Lichtstreuung: Das Licht welches in den Diamanten eindringt wird in seine Spektralfarben zerlegt, genannt das Feuer des Diamanten.
  • Diamanten mit einer Fluoreszenz leuchten unter UV-Licht blau oder gelb.
  • Farblose Diamanten bestehen ausschließlich aus Kohlenstoffatomen, wohingegen farbige Diamanten unter anderem durch das Eindringen von anderen Atomen (beispielsweise Stickstoff, Bor, etc.) in die Kristallstruktur entstehen.
  • Sehr guter Wärmeleiter

Geometrie und Aufbau eines runden Diamanten
(Brillanten)

Die wichtigsten geometrischen Angaben zu einem runden Diamanten (Brillanten) sind der Durchmesser, die Höhe sowie die Tafel und Tiefe. Der Vergleich von jeweils Tiefe (Depth) und Tafel (Table) zum Durchmesser des Diamanten gibt die Proportionen des Steins an und damit wie das Licht im Diamanten reflektiert wird. Bei einem Brillanten mit einer guten Proportion wird das Licht von einer Facette zur anderen reflektiert, sodass das Licht sich im Diamanten maximal entfalten kann. Feuer und Brillanz eines runden Diamanten sind deshalb nicht zuletzt von seinen geometrischen Proportionen einschließlich der Symmetrie, der Politur und ganz besonders von der Qualität des Schliffs abhängig. Eine Tiefe zwischen 59% und 63% gilt als ideal sowie eine Tafel zwischen 56% und 62%. Eine größere Tafel lässt den Diamanten größer wirken und lässt vor allem die Brillanz, das Gleißen und somit das Funkeln und die Schönheit des Steins noch besser zur Geltung kommen. Dagegen lässt die kleinere Tafel mehr das Facettenspiel und eine stärkere Aufsplittung der Spektralfarben zu. Damit funkelt der Stein etwas unruhiger und bunter!

Mehr Informationen zu Proportionen: Tiefe, Tafel, Kalette, Gürtel >

Gürtel (Girdle)

Der Gürtel, auch Rundiste genannt, ist der Teil eines Diamanten, der die obere Hälfte (Krone) und untere Hälfte (Pavillon) voneinander trennt. Im Rahmen der Bewertung eines Diamanten werden Diamanten von „dünn“ bis „dick“ eingestuft.

Kalette (Culet)

Die sogenannte Spitze des Steins am unteren Teil (Pavillon) wird als Kalette bezeichnet. Ein Diamant mit dem Wert „keine“ Kalette hat eine perfekte punktförmige Spitze. Je flacher die Kalette eines Diamanten ist, desto sichtbarer wird sie als dunkler Punkt in der Tafel.

Krone (Crown)

Oberhalb des Gürtels wird von der Krone gesprochen. Diese besteht aus der größten zentralen Fläche, der Tafel, sowie aus verschiedenen tiefer liegenden Facetten.

Pavillon (Pavilion)

Der untere Teil eines Diamanten wird als Pavillon bezeichnet. Dieser wird durch den Gürtel vom oberen Teil des Diamanten (Krone) getrennt.

Die Geschichte von Diamanten

Vor mehr als drei Milliarden Jahren entstanden die ältesten Diamanten. Noch heute werden Milliarden Jahre alte Diamanten durch Vulkanausbrüche zutage gefördert. Vor 70 bis 150 Millionen Jahren gelangte das Muttergestein Kimberlit, zusammen mit weiterem Gestein, vom inneren Erdmantel an die Oberfläche. Die Experten gingen bisher davon aus, dass nur in Regionen, wo Kimberlit- oder Lamproit-Gestein vorhanden ist, auch Diamanten gefunden werden können. In den 90er Jahren wurden die Experten das erste Mal vom Gegenteil überrascht. So wurden Diamanten auch in Regionen gefunden, wo keine solchen Bedingungen vorhanden waren.

Diamantvorkommen

Rohdiamant Naturmuseum Senckenberg; Autor: K.Surhoff; Free Art License

Indien gilt als erster überlieferter Fundort eines Diamanten. Etwa 600 n. Chr. wurden weitere Diamanten im indonesischen Raum gefunden. Auf der Suche nach Gold wurde ein regelrechter Diamantrausch entfacht, so wurde im 18. Jh. ein weiterer Fund im südafrikanischen Kimberley entdeckt. Noch heute gehören u.a. Südafrika, Sibirien, Brasilien, Kanada und Australien zu den bekanntesten Fundstellen von Diamanten. Enthält das 10 Tonnen abgebaute Gestein ein bis zwei Karat Rohdiamanten, so gehört es zu den Primärlagerstätten. 1 Karat sind dabei 0,2 Gramm. Von der Antike bis heute wurden schätzungsweise 3,4 Milliarden Karat abgebaut, dies sind ca. 680 Tonnen. Von diesen 680 Tonnen sind maximal 20% d.h. 136 Tonnen Rohdiamanten für den Schmuckbedarf geeignet.

Entstehung von Diamanten

Vulkanausbruch, Autor: H. Thorburn,CC BY 3.0

Diamanten, welche auch zur Verarbeitung in Schmuckstücken verwendet werden können, entstehen unter großem Druck im Erdinneren, in mehr als 150 Kilometern (150 bis 660 km) Tiefe. Dort sind genau die Mineralien und Bausteine vorhanden, die ein Diamant zur Entstehung benötigt. Bei Temperaturen von 1.200 bis 1.800 Grad Celsius und unter  hohem Druck entstehen die kubischen Kristallstrukturen aus reinem Kohlenstoff. Jedes Kohlenstoffatom ist dabei mit vier weiteren Kohlenstoffatomen verbunden. Erst die vulkanische Aktivität bringt die Diamanten an die Erdoberfläche.


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